Infos für Patienten

In unserer ambulanten Privatpraxis für Ergotherapie behandeln wir derzeit nur Privatpatienten und Selbstzahler nach ärztlicher Verordnung. Eine schnelle Terminvergabe ist bei uns jederzeit möglich.

Von Ihrem Arzt erhalten Sie ein Rezept, welches Sie uns bitte am anfang der Behandlung vorlegen. Vom Arzt wird im Rezept insbesondere eingetragen: Heilmittel, Anzahl der verordneten Behandlungen, Diagnose sowie Adresse des Patienten. Anders als bei Kassenrezepten gibt es bei Privatversicherten keine Fristen, bis wann die Therapie nach Ausstellung des Rezeptes begonnen werden muss.

Das Rezept verbleibt nach Beginn der Behandlung zur Abrechnung in der Patientenakte. Wir rechnen bei Privatversicherten und Selbstzahlern nach Honorarvereinbarung ab und orientieren uns dabei an der Gebührenverordnung für Therapeuten (GebüTh).

Privatversicherte und Selbstzahler erhalten zu Beginn der Behandlung eine Honorarvereinbarung, die Sie gerne zur Abklärung der Kostenübernahme durch die private Krankenkasse oder Beihilfestelle einreichen können. Nach Rezeptabschluss wird ihnen der vereinbarte Betrag privat in Rechnung gestellt. Die Rechnung kann bei der privaten Krankenversicherung zur Erstattung eingereicht werden- die Höhe der Erstattattung entnehmen Sie bitte Ihrem PKV Vertrag.
Die Erstattungsansprüche der beihilfeberechtigten Patienten gegenüber den Beihilfestellen richten sich nach den jeweils gültigen Beihilfevorschriften, die bundesweit von Land zu Land differieren können. Dadurch kann es im Einzelfall zu einer nicht vollständigen Erstattung der Gebührenrechnung kommen. Sollten Sie für diese Art von Differenzen eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, müssten Sie die Rechnung auch dort mit angeben.

Aufgrund der Vielfalt von Versicherungsbedingungen, -Tarifen und Beihilfevorschriften sind wir leider nicht in der Lage, über die Erstattungshöhe bzw. -Fähigkeit eine Aussage zu treffen.

Rechtlicher Hinweis:
Sollte Ihre PKV entgegen den Bestimmungen im Vertrag Probleme bei der Erstattung bereiten, so sprechen Sie uns bitte an, damit wir Sie ggf. bei einem Einspruch mit z.B. Mustertexten unterstützen können. Diese sind fast immer erfolgreich!

Die Berechnung einer Heilmitteltherapie mit dem 2,3-fachen des vdek-Satzes gemäß der Gebührenübersicht für Therapeuten (GebüTh) ist rechtens und muss von der PKV gezahlt werden. Das bestätigt jetzt ein aktuelles Urteil aus Berlin. Die PKV hatte den Erstattungsanspruch eines Patienten mit dem Hinweis auf die beihilfefähigen Höchstsätze gekürzt. Zu Unrecht, urteilte das zuständige Amtsgericht. Die in der GebüTh beschriebenen Kalkulationsmuster (Kassensatz mit Faktor zwischen 1,4 und 2,3 multiplizieren) werden vom Gericht ausdrücklich als rechtens anerkannt.

Sollte es Probleme geben, können Sie sich auch an einen Ombudsmann wenden, der als Schlichter kostenlos zwischen Ihnen und der PKV vermitteln soll. Weitere Informationen zu dieser Möglichkeit finden Sie hier: http://www.pkv-ombudsmann.de