Schallwellentherapie

Die sogenannte Schallwellentherapie (Intra-Schallwellen-Therapie) kann bei Muskel- und Bewegungsschmerzen, welche heutzutage eine wahre Volkskrankheit sind Abhilfe schaffen.

Über eine Schwingspule im Inneren des Schallwellengerätes wird die Vibration in periodisch, mechanische Schwingungen, die das Schallwellengerät im Hörschallbereich (100 – 400 Hertz) erreicht, erzeugt. Die Wellen wirken vertikal auf das zu behandelnde Gewebe und setzen sich bis zu 6 cm tief fort. Unterschiedliche Wirkungstiefen und variable Aufsätze sorgen für eine individuelle angepasste Schallwellentherapie.

Das Therapiegerät kann neben Schallwellen eine kräftige Vibration erzeugen, diese ist besonders gut geeignet für Massagen bei stark verspannter Muskulatur oder Triggerpunkt- Behandlungen.
Die entstehenden Schwingungen liegen für die Haut und zu behandelnden Körperstellen in einem unmittelbar wahrnehmbaren und fühlbaren Frequenzbereich.

Eine Vibrationstheraphie ist mit diesem Gerät möglich. Durch die gerichtete Kraft, die das Therapiemittel mittels vertikaler Schwingungen/ Vibrationen auf das Gewebe erzeugt, werden unter anderem muskuläre Verspannungen und Blockaden gelöst. Die messbare Tiefenwirkung des Schallwellengerätes wurde in einer Frauenhofer Studie (IBP – Bericht 113/84) ermittelt. In der Studie zeigte sich, dass die Tiefenwirkung der Schallwellenbehandlung sowohl bei weichem Gewebe, wie Muskulatur und Sehnen, als auch an Gelenken und Knochen erzielt werden kann. Ein Erfolg der Behandlung kann gleichwohl nicht in jedem Fall erwartet werden.

Durch streichende und kreisende Bewegung über das betreffende Gewebe wird eine Behandlung von bis zu 20 Minuten durchgeführt. Bei stark schmerzenden oder empfindlichen Körperstellen kann man die Anwendungsdauer reduzieren. Die zu behandelnde Körperpartie kann bekleidet oder mit einem Tuch abgedeckt behandelt werden. Die Tiefenwirkung wird dadurch nur unwesentlich beeinträchtigt.

Ergotherapeutische Anwendungsmöglichkeiten:

  • Handtherapie
  • Fibromyalgie
  • Hemiparese (spastisch, nach Schlaganfall)
  • Narbenbehandlung
  • Arthrose (Gelenkverschleiß)
  • Tennisarm
  • Myalgien
  • Lumbale Rückenschmerzen
  • Schmerzreduktion bei akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Phantomschmerzen
  • Polyneuropathie (CIDP)
  • Unterstützung bei Schlaganfallpatienten bzw. Patienten mit Spastizitäten der Gliedmaßen
  • HWS Syndrom
  • Sehnenentzündung (Tendinitis)
  • Triggerpunkttherapie/ Akupressurtherapie
  • Körperschemastörungen